• Eine gute Vereinbarkeit

    von Familie und Beruf

  • Die Region Main Rhön,

    wo es sich auch in Zukunft gut leben und arbeiten lässt

  • Alles rund um das Thema

    Familienorientierte Personalpolitik

  • Mit familienbewusster

    Personalpolitik zum Erfolg

  • Zeitmanagement

  • Arbeitsablaufmanagement

 

 

Seminarreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz

Das Projekt Kompetenzentwicklung für pflegende Angehörige des Landesverbandes Bayern e.v., Selbsthilfe Demenz, der Deutschen Alzheimer Gesellschaft leistet mit dieser Seminarreihe für pflegende Angehörige einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung dieses Personenkreises.

Ergänzend zu den Pflegekursen der Krankenkassen und weiteren Instrumenten der Angehörigenarbeit, bietet die Seminarreihe "Hilfe beim Helfen" auf niedrigschwellige Art vielfältige Informationen für betroffene Angehörige.

In acht Modulen erläutert Matthias Matlachowski, 1. Vorsitzender des Landesverbandes Bayern e.V. - Selbsthilfe Demenz - der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft alles rund um das Thema Demenz und die damit verbundenen Unterstützungsmöglichkeiten.

Das Angebot richtet sich an pflegende Angehörige in Beschäftigung, die Pflege und Beruf vereinbaren müssen.

Modul 1: Wissenswertes über Demenz

Modul 2: Demenz verstehen

Modul 3: Informationen zu Recht

Modul 4: Den Alltag leben

Modul 5: Pflegeversicherung und Entlastungsangebote

Modul 6: Herausfordernde Situationen und Pflege

Modul 7: Entlastung für Angehörige

Modul 8: Schwerpunktthema - Wahl nach Bedarf:

• Verschiedene Wohnformen (Heim und Wohngemeinschaft)

• Menschen mit Demenz im Krankenhaus

• Letzte Lebensphase

Die Seminarreihe 1 und 2 geht über diese 8 Module ab 28.09.2020 jeweils wöchentlich:

Seminarreihe 1: Immer montags von 16:00 - 18:00 Uhr

Seminarreihe 2: Immer montags von 18:00 - 20:00 Uhr

Die Seminarreihe 3 geht über 8 Module ab 07.10.2020 jeweils wöchentlich:

Seminarreihe 3: Immer mittwochs von 16:30 - 18:30 Uhr

Die Seminarreihe soll informieren, stabilisieren und stärken, um Ausfälle auch im Beruf vermeiden zu helfen. Erfahren Sie mehr zum Thema Demenz, lernen Sie die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten kennen und tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus.

Veranstaltungsort: Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit (BiZ) Kornacherstraße 6 97421 Schweinfurt

Bitte melden Sie sich für die Seminarreihen 1 und 2 bis zum 23.09.2020 und für die Seminarreihe 3 bis zum 01.10.2020 per Mail an unter schweinfurt.bca(at)arbeitsagentur.de.  

Akuthilfen für pflegende Angehörige in der COVID-19-Pandemie werden verlängert

Bundeskabinett beschließt Formulierungshilfe von Ministerin Giffey für Gesetzentwurf für ein Zukunftsprogramm Krankenhäuser.

Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. Pflegende Angehörige benötigen auch weiterhin flexible Unterstützungsangebote. Daher sollen die Akuthilfen für pflegende Angehörige, die zunächst bis zum 30. September 2020 gelten, verlängert werden. Konkrete Vorschläge von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Rahmen der Formulierungshilfe für den Entwurf eines Gesetzes für ein Zukunftsprogramm Krankenhäuser (Krankenhauszukunftsgesetz, Federführung BMG) wurden heute durch das Bundeskabinett beschlossen. 

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Für Familien ist die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in der COVID-19-Pandemie mehr denn je ein Drahtseilakt. Deshalb werden wir auch weiterhin den Familien die Unterstützung zukommen lassen, die sie jetzt brauchen. Pflegende Angehörige leisten in der Corona-Krise Enormes und springen ein, wenn die professionelle Pflege zum Beispiel wegen Schließungen von Tagespflegeeinrichtungen ausfällt. Sie haben unseren großen Dank, aber auch konkrete Unterstützung verdient. Deshalb habe ich mich sehr dafür eingesetzt, dass die Akuthilfen, die im Mai in Kraft getreten sind, bis zum Ende des Jahres 2020 verlängert werden. Wer coronabedingt Angehörige pflegt und erwerbstägig ist, erhält durch die Verlängerung auch weiterhin bis zum 31.12.2020 das Recht, bis zu 20 Arbeitstage pro Akutfall der Arbeit fernzubleiben. Auch das Pflegeunterstützungsgeld wird für diese Zeit verlängert. Die Regelungen sind für viele Angehörige von großer Bedeutung, um durch diese schwierige Zeit zu kommen.

“Flexiblere Inanspruchnahme von Pflegezeit und Familienpflegezeit: Darüber hinaus soll die Möglichkeit der flexibleren Inanspruchnahme von Pflegezeit und Familienpflegezeit in den kommenden Monaten Spielräume für berufstätige pflegende Angehörige eröffnen. Sie sollen so leichter die Möglichkeit haben, eine Freistellung in Anspruch zu nehmen, sei es vollständig oder verbunden mit einer Teilzeitbeschäftigung. Geregelt wird auch, dass nach Auslaufen der Sonderregelungen verbliebene Restzeiten bis zu 24 Monate lang nicht verfallen. Da pflegende Angehörige das Pflegesystem in der Pandemie entlasten, benötigen sie Planungssicherheit auch für die Zeit nach der Akutlage.   

Folgende Maßnahmen für pflegende Angehörige wurden durch das Kabinett beschlossen: Die Möglichkeit einer Inanspruchnahme der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung von bis zu 20 Arbeitstagen pro Akutfall - wenn die akute Pflegesituation aufgrund der COVID-19-Pandemie aufgetreten ist - wird bis 31. Dezember 2020 verlängert. Auch das Pflegeunterstützungsgeld (Federführung BMG) kann weiterhin für 20 Arbeitstage in Anspruch genommen werden. Die Flexibilisierungen im Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und im Familien-pflegezeitgesetz (FPfZG) wie etwa eine kürzere Ankündigungsfrist der Familienpflegezeit, die Möglichkeit der Ankündigung per Email, aber auch die Nichtberücksichtigung von Monaten mit einem aufgrund der Pandemie geringeren Einkommen bei der Ermittlung der Darlehenshöhe nach dem Familienpflegezeitgesetz werden bis 31. Dezember verlängert.

Beschäftigte, die aufgrund der Sonderregelungen zu COVID 19 Freistellungen in Anspruch genommen haben oder nehmen, können verbleibende Monate der Freistellungsansprüche nach dem Familienpflegezeit- und Pflegezeitgesetz nach Auslaufen dieser Regelungen weiterhin in Anspruch nehmen.

 

 

Broschüre "Pflegefall was nun?" Überarbeitete Fassung steht Unternehmen als Download zur Verfügung

Mit der Broschüre haben engagierte Unternehmensvertreterinnen und Unternehmensvertreter im Arbeitskreis "Eldercare - Betreuung und Pflege" einen Leitfaden erstellt, der im Fall des Falles sowohl dem Unternehmen als auch den Beschäftigten als Handwerkszeug dienen kann, um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sicherzustellen. Dazu diente auch das Seminar "Betrieblicher Pflegelotse", da in erster Auflage stattgefunden hat. Planungen für eine Wiederholung im Jahr 2020 laufen derzeit, da seitens der Unternehmen das entsprechen Interesse besteht.

10. Forum Fachkräfte und Familie am 10. November 2020

Für Sie schon heute der Termin zum Vormerken:

Das 10. Forum Fachkräfte und Familie wird in diesem Jahr am Dienstag, 10. November 2020, in digitalem Format stattfinden. 

Schwerpunktthemen werden Innovative Maßnahmen zur Fachkräftesicherung bzw. Fachkräftegewinnung
und der Kulturwandel im Unternehmen sein.

Merken Sie sich den Termin schon heute in Ihrem Kalender vor. Weitere Informationen folgen.

Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ wird neu aufgelegt

Unternehmen können ab sofort Fördermittel zur Einrichtung betrieblicher Kinderbetreuungsangebote beantragen

Das Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ geht weiter. Damit unterstützt das Bundesfamilienministerium Unternehmen, die betriebliche Betreuungsangebote für Kinder von Beschäftigten entwickeln oder ausbauen wollen. Das neu aufgelegte Förderprogramm soll berufstätige Eltern und Arbeitgeber mit zusätzlichen Angeboten wie der Ferienbetreuung entlasten. Bis Ende 2022 stehen dafür bis zu neun Millionen Euro bereit.

Die Förderung ist als Anschubfinanzierung für neue Plätze in der betrieblichen Kinderbetreuung konzipiert, um die Startphase zu erleichtern. Gefördert werden aber nicht nur neue Plätze in der betrieblichen Kindertagesbetreuung, sondern auch in der Kindertagespflege, bei der Betreuung in Ausnahmefällen und bei der Ferienbetreuung.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey betont: „Viele Unternehmen würden gerne mehr tun, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im eigenen Betrieb zu verbessern – aber sie können es nicht alleine stemmen. Wir wollen diesen Unternehmen den Einstieg in die betriebliche Kinderbetreuung mit unserem Förderprogramm erleichtern. Wie wichtig eine zuverlässige Kinderbetreuung für unsere Gesellschaft ist, haben nicht zuletzt die Erfahrungen in der Corona-Krise gezeigt. Die meisten Frauen und Männer wollen sich Familie und Beruf heute partnerschaftlich aufteilen. Für viele Beschäftigte ist es sehr wichtig, dass Arbeit und Familienalltag zusammenpassen. Familienfreundlichkeit ist für Unternehmen längst kein „nice-to-have“ mehr, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil, wenn es darum geht, Fachkräfte zu gewinnen und auch zu halten.“

Das Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ richtet sich an Arbeitgeber mit Sitz in Deutschland und regt insbesondere die Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen an. Die Zusammenarbeit mit öffentlichen, gemeinnützigen oder privat-gewerblichen Trägern von Kinderbetreuungsangeboten ist möglich und entlastet Unternehmen bei der Organisation ihrer Kinderbetreuungsplätze.

Die Fördermittel werden für neu geschaffene betriebliche Plätze in der Kindertages-betreuung, in der Kindertagespflege und bei Betreuung in Ausnahmefällen als Anschubfinanzierung für bis zu zwei Jahre bereitgestellt. Für einen neu geschaffenen Ganztagsbetreuungsplatz werden bis zu 400 Euro pro Monat als Zuschuss zu den laufenden Betriebskosten gezahlt. Insgesamt können die Unternehmen während des Förderzeitraums eine Unterstützung von bis zu 9.600 Euro pro Betreuungsplatz erhalten.

Neu ist die Förderung von Ferienbetreuungsangeboten für Kinder im Grund-schulalter, die Unternehmen für die Kinder von Beschäftigten anbieten. Für neu geschaffene Plätze in der betrieblichen Ferienbetreuung wird als Zuschuss zu den Ausgaben eine Förderung in Höhe von bis zu 25 Euro pro Ganztagsplatz und Tag gewährt. Das Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ ist Teil des Unternehmens-programms „Erfolgsfaktor Familie“. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) setzt damit gezielt Anreize für eine familienbewusste Personalpolitik. Die Laufzeit der letzten Programmphase endete am 30. Juni 2017. Zur Umsetzung des Programms hat das BMFSFJ eine Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung eingerichtet. Über die kostenlose Hotline können sich Unternehmen, Träger von Betreuungseinrichtungen und alle Interessierten über die Möglichkeiten betrieblicher Kinderbetreuung und das neue Förderprogramm informieren.

Mehr Informationen finden Sie unter www.erfolgsfaktor-familie.de/kinderbetreuung.

Neues Online-Tool zur Messung der Familienfreundlichkeit von Unternehmen

Ein neue Online-Tool zur Messung der Familienfreundlichkeit von Unternehmen haben Bundesfamilienministerin Giffey und DIHK-Präsident Schweitzer gestartet. Das Tool mit dem Namen "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" soll "Arbeitgeber unterstützen, ihre familienfreundlichen Maßnahmen zu messen, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen". Die Unternehmen können ihre Kultur der Vereinbarkeit von Familie und Beruf anhand von 12 Kennzahlen bemessen und mit Wettbewerbern vergleichen. Zu den Kennzahlen gehören auch die Dauer der Elternzeiten von Müttern und Vätern sowie der Anteil weiblicher Führungskräfte.

Weitere Informationen: www.fortschrittsindex-Vereinbarkeit.de

 

 

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